Praxisphilosophie

Integrative psychische Gesundheit: Körper und Psyche im Zusammenspiel

Im Mittelpunkt meiner therapeutischen Arbeit stehen Vertrauen, Wertschätzung und eine Begegnung auf Augenhöhe. Eine tragfähige therapeutische Beziehung bildet eine wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche Psychotherapie. Deshalb ist mir ein verlässlicher Rahmen wichtig, in dem Sie offen über Belastungen sprechen, persönliche Zusammenhänge verstehen und Veränderungen entwickeln können.

Die fachliche Grundlage meiner Arbeit ist die Verhaltenstherapie als wissenschaftlich anerkanntes Richtlinienverfahren. Gleichzeitig betrachte ich psychische Beschwerden nicht losgelöst von körperlichen und sozialen Einflussfaktoren.

Ein integrativer Blick auf psychische Gesundheit

Körperliche und psychische Prozesse stehen in enger Wechselwirkung. Schlaf, Bewegung, Ernährung und anhaltender Stress können ebenso eine Rolle für das psychische Wohlbefinden spielen wie hormonelle, metabolische oder immunologische Prozesse. Auch die Wechselwirkungen zwischen Darm und Gehirn sind Gegenstand aktueller wissenschaftlicher Forschung.

Mein integrativer Behandlungsansatz berücksichtigt deshalb neben psychischen und sozialen Faktoren auch mögliche körperliche Einflüsse. Dabei geht es nicht darum, für jede psychische Erkrankung eine körperliche Ursache zu suchen, sondern relevante Zusammenhänge zu erkennen und bei der Behandlungsplanung angemessen zu berücksichtigen.

Wenn eine weiterführende medizinische Abklärung sinnvoll erscheint, kann diese in Zusammenarbeit mit behandelnden Ärztinnen und Ärzten oder anderen qualifizierten Gesundheitsfachkräften erfolgen.

Einzel- und Gruppentherapie sinnvoll verbinden

Neben der Einzeltherapie biete ich gemeinsam mit meiner angestellten Kollegin auch die Möglichkeit, Einzel- und Gruppentherapie miteinander zu kombinieren. Beide Therapieformen eröffnen unterschiedliche Möglichkeiten: Im Einzelgespräch können persönliche Themen und individuelle Zusammenhänge vertieft bearbeitet werden. Die Gruppentherapie ermöglicht zusätzlich, Erfahrungen mit anderen zu teilen, neue Perspektiven kennenzulernen und Veränderungen unmittelbar im zwischenmenschlichen Kontakt zu erproben.

Eine Kombination kann deshalb therapeutisch besonders sinnvoll sein.

Erfahrungen teilen und Entlastung erleben

Die Erfahrung, mit bestimmten Ängsten, Gedanken oder Schwierigkeiten nicht allein zu sein, kann entlastend wirken. Gleichzeitig eröffnen die Erfahrungen anderer Teilnehmender neue Sichtweisen auf die eigene Situation.

Ein geschützter Rahmen zum Ausprobieren

Die Gruppe bietet die Möglichkeit, neue Verhaltensweisen im Kontakt mit anderen zu erproben. Beispielsweise können der Umgang mit eigenen Grenzen, das Äußern persönlicher Bedürfnisse oder neue Formen der Kommunikation unmittelbar erfahren und reflektiert werden.

Voneinander lernen

Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Bewältigungsstrategien können wertvolle Impulse für den eigenen therapeutischen Prozess geben. Gleichzeitig können Rückmeldungen aus der Gruppe helfen, eigene Verhaltens- und Beziehungsmuster aus einer neuen Perspektive wahrzunehmen.

Welche Form der Behandlung – Einzeltherapie, Gruppentherapie oder eine Kombination beider Verfahren – für Sie sinnvoll ist, richtet sich nach Ihrer individuellen Situation, Ihren Behandlungszielen und den therapeutischen Erfordernissen.